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Gedichte:

Wie wenig nütze ich bin,
ich hebe den Finger und hinterlasse
nicht den kleinsten Strich
in der Luft.

Die Zeit verwischt mein Gesicht,
sie hat schon begonnen.
Hinter meinen Schritten im Staub
wäscht Regen die Straße blank
wie eine Hausfrau.

Ich war hier.
Ich gehe vorüber
ohne Spur.
Die Ulmen am Weg
winken mir zu wie ich komme,
grün blau goldener Gruß,
und vergessen mich,
eh ich vorbei bin.

Ich gehe vorüber-
aber ich lasse vielleicht
den kleinen Ton meiner Stimme,
mein Lachen und meine Tränen
und auch den Gruß der Bäume im Abend
auf einem Stückchen Papier

Und im Vorbeigehn,
ganz absichtslos,
zünde ich die ein oder andere
Laterne an
in den Herzen am Wegrand.

(Hilde Domin - Wie wenig nütze ich bin)

- - -

Der, den ich liebe,
Hat mir gesagt,
Daß er mich braucht.
Darum
Gebe ich auf mich acht
Sehe auf meinen Weg
Und fürchte von jedem
Regentropfen
Daß er mich erschlagen
könnte.

(Brecht - Morgens und abends zu lesen)

- - -

Die Augen schließen, schlafen, träumen.
Ein Moment, in dem nichts scheint wie es ist.
Die Augen öffnen, sehen, wissen,
ganz nah und ehrlich, wie es ist.
Doch wartet man darauf sie wieder zu verschließen,
für den winzigen Moment,
in dem man die Wirklichkeit vergisst.

x

Farbenblind, ganz schwarz und weiß,
ist alles Helle, Dunkle gleich.
Kein Unterschied, Kein Farbton mehr,
die Welt ein einziges Lichtermeer.
Doch mehr als alle Lichter dieser Welt,
leuchten Herzen hier und dort
und selbst ihr Schatten bleibt erhalten,
obwohl sie weg sind, lange fort.

x

Die Zeit vergeht,
So schnell und leise,
Ein Augenblick,
So schön und klar,
bleibt erhalten,
doch auf seine Weise.
Wenn alles geht und nichts mehr bleibt,
sind es Erinnerungen,
die man weint.
Selbst als Träne,
klein und schnell,
bleibt die Erinnerung ganz hell.

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